Ausstellungen im Westflügel

thematische Ausstellungen 2015
01.05. - 05.07.
Leben, Menschen, Märkte auf Burg Klempenow.

Fotografien aus 2 Jahrzehnten von Felicitas Hecht

01.07. - 16.08.
Aus der Not geboren

Geschichten ehemaliger Burgbewohner 70 Jahre nach Ende des 2. Weltkrieges
und Leihgaben aus dem Regionalmuseum Neubrandenburg

Diese Ausstellung muss leider ausfallen und wird auf das nächste Jahr verschoben.

09.07. - 16.08.
Göttliche Komödie

Arbeiten auf Papier, Leinwand und Porzellan

von Wolfgang Tietze.

21.08. -31.10.
GUT UND BODEN

Erinnern und Vergessen in dörflichen Gemeinschaften

Burg Klempenow 21. August bis 31. Oktober 2015 Mi - So, 11.00-18.00 Uhr

LETHE ist einer der Ströme in der Unterwelt der griechischen Mythologie. Er symbolisiert das Vergessen und das Verbergen. Die Toten trinken vor Eintritt in den Hades das Wasser, das alles vergessen macht.

Der Schwesterfluss Mnemosyne trägt hingegen alle Erinnerungen. Folgen Sie den zwei Strömen der oftmals vergessenen Geschichte und der erlebten Gegenwart nordostdeutscher Dörfer durch die Ausstellung.

Die dynastische europäische Geschichte ist eine Geschichte des Bodenbesitzes. Das gilt besonders für Ostelbien, wo Boden oft mehr als Machtmittel denn als Lebensgrundlage umkämpft war. Dorfgeschichte ist damit eine Geschichte der bäuerlichen Inbesitznahme aus den Händen der Natur in die der Grundbesitzer.

Das Projekt Lebensqualität und Erinnerung in dörflichen Gemeinschaften (LETHE) fragte für diese Ausstellung nach den Erinnerungen der heutigen Einwohner von neun ausgewählten Gemeinden mit weniger als 500 Einwohnern im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte und führte die Eindrücke mit einem Überblick zur Geschichte des Dorfes für die Ausstellung zusammen.

Die Ausstellung widmet sich der Kulturgeschichte der Dörfer in Mecklenburg-Vorpommern und rückt die Geschichten der heutigen Einwohner in den Mittelpunkt – Vergangenheit immer auf der Suche nach Zukunft.