Clubkino

Kontakt

Hannah Schlesinger,
Telefon 039991/36180

"Leben ist, was passiert, wenn du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen."(John Lennon)

Kinogucken und im Leben stehen - geht das zusammen? Schauen wir nicht nur dem Leben der Leinwandhelden zu?
Dieser Bewusstseinsfrage wollen wir uns in diesem Clubkinozyklus zuwenden. Filmanregungen und Menschen sind wieder herzlich willkommen. 

Termine
10.12. 17 Uhr
For the next 7 generations

Dokumentarfilm auf Englisch mit deutschen Untertiteln und kraftvollen Bildern von den Weisen Frauen

13 indigene Großmütter und eine kraftvolle Botschaft

Vor nicht langer Zeit haben sich 13 indigene Großmütter aus allen vier Himmelsrichtungen aus Besorgnis um unseren Planeten zu einer historischen Versammlung zusammengefunden und eine Allianz geschmiedet: „The international Council of 13 indigenous Grandmothers“. 

In 4-jährigen Dreharbeiten im amazonischen Regenwald, in den Bergen von Mexico und beim privaten Treffen mit seiner Heiligkeit, dem Dalai Lama, zeigt der Film, was passieren kann, wenn sich weise Frauen verbünden.

Ulrike Weiland (Lebenstanz) wird unser Gast sein. Sie hat alle 13 Großmütter schon getroffen. Sie arbeitet in einem Aktionskreis mit, der die Großmütter 2013 nach Berlin einladen wird. Wir können nach dem Film noch beieinander sitzen.

Eintritt auf Spendenbasis

Hier geht's zum Trailer

Die Einladung als PDF

25.11. 20 Uhr
Das Ende ist mein Anfang

... ist ursprünglich der Titel für ein Interview in Buchform von Folco Terzani mit seinem Vater Tiziano. Darauf basiert der gleichnamige Film, der die letzten Tage im Leben des italienischen Journalisten und Schriftstellers Tiziano Terzani (1938-2004; im Film gespielt von Bruno Ganz) darstellt. Den Hauptinhalt bilden dabei die Gespräche zwischen ihm und seinem Sohn Folco über das Leben und die Erlebnisse des Journalisten an verschiedenen Orten der Welt, vorwiegend im asiatischen Raum. Der Journalist reflektiert, teils in ungewöhnlich humorvoller Form, seine Erkenntnisse über das Leben und Sterben, insbesondere über seinen bevorstehenden Tod aufgrund einer Krebserkrankung. Der Sohn nimmt diese Gespräche in den letzten drei Lebensmonaten seines Vaters auf, woraus später zunächst das Buch entsteht. Beim Film arbeiteten wiederum der Produzent Ulrich Limmer und der Regisseur Jo Baier eng mit der Familie Terzanis und besonders mit dem Sohn Folco Terzani zusammen, da es den Beteiligten um ein hohes Maß an Authentizität ging.

Regie: Jo Baier

mit Bruno Ganz, Erika Pluhar

94 min, FSK: ohne Beschränkung

28.10. 20 Uhr
Clubkino

Loriot, "Der 80. Geburtstag" und ein Publikumswunsch

30.09. 20 Uhr
Clubkino
29.07. 20 Uhr
Der Junge und der Wolf

Abenteuer/Drama, Frankreich 2009, FSK 6, 102 min, Regie: Nicolas Vanier

Im Norden Sibiriens macht man sich beim indigenen Clan der Batagi Gedanken über die künftige Benennung des Chef-Rentierhirten. Häuptling Boris favorisiert seinen sechzehnjährigen Sohn Sergei, was nicht auf ungeteilten Beifall stößt bei jenen, die selbst gern Oberhirte geworden wären. Nun muss sich Sergei beweisen beim winterlichen Rentierhüten auf dem Hochplateau, wo es die Tiere insbesondere gegen Angriffe von hungrigen Wölfen zu verteidigen gilt. Als Sergei die Wölfe respektieren und lieben lernt, bringt ihn das in ernsthaften Konflikt mit den Batagi.

24.06. 20 Uhr
Once

Drama/Musical - Irland 2006
FSK: Ohne Altersbeschränkung - 87 Min.

Der talentierte Straßenmusikant Guy repariert im Geschäft seines Vaters Staubsauger und träumt von der großen Karriere. Bei einer Darbietung trifft er auf die junge tschechische Immigrantin Girl, die auf der Straße Blumen verkauft. Beide wurden einst von ihren Geliebten verlassen und merken bei einem gemeinsamen Impromptu schnell, dass sie füreinander bestimmt sind. Sie bündeln ihre Kräfte für eine Studioaufnahme.

Der Gewinner des Publikumspreises in Sundance ist ein herzerfrischendes, lyrisches und bezauberndes Kleinod aus Irland. John Carney ("On the Edge") verbindet ein hinreißendes Musical mit einer ehrlichen und zurückhaltend erzählten Liebesgeschichte.

27.05. 20 Uhr
Clubkino

Kirschblüten - Hanami

Doris Dörrie

Der an Krebs erkrankte Rudi hat nur noch wenige Woche zu Leben. Doch einzig seine Frau Trudi weiß, wie es um ihn wirklich steht. Anstatt ihm mit dieser Nachricht den Lebensmut zu entziehen, beschließt sie dem Rat ihres Arztes zu folgen und unternimmt mit ihm eine letzte Reise zu ihren Kindern und Enkelkindern nach Berlin. Dort angekommen, sehen die beiden, wie beschäftigt alle sind, und reisen weiter an die Ostsee. Hier kommt es zu einer tragischen Wendung.

29.04. 20 Uhr
Clubkino

Middle of the Moment

Ein Cine-Poém über nomadisches Leben

Nicolas Humbert, Werner Penzel

Leben im Unterwegs. Über zwei Jahre begleiteten Nicolas Humbert und Werner Penzel Artisten des französischen Cirque O, Tuareg-Nomaden in der Sahara und den amerikanischen Dichter, Philosophen und Eremiten Robert Lax. Eine Reise durch Raum und Zeit, ein Sammeln von Bildern und Tönen. Augenblicke, Übergänge, Intensität. Wenn ein Artist das Seil betritt, wenn die Tuareg die Zelte abbauen, wenn sich die Augenlider von Robert Lax bewegen. Ein Film über das In-der-Welt-Sein, das Reisen, die Schöpfung - und die Zeit, die uns allen vergönnt ist.

Middle of the Moment ist ein Ciné-Poem, ein Filmgedicht leidenschaftlicher Kino-Nomaden. Eine assoziative Reise durch Bilder und Töne. Eins folgt dem anderen. Die Lieder der Tuareg der Stimme von Robert Lax. Die Gedichte dem Sound von Fred Frith.

"One moment / passes // another / comes on. // How was / was. // How is // is. / How will be // will be. Was /wasn't. Is / isn't. Will be / won't." Robert Lax

"Unsere Reisen waren nicht nur Annäherungen an alte und neue Lebensformen des Nomadisierens, sondern ebenso sehr die Suche nach dem poetischen Vokabular des Films mit all seinen Möglichkeiten des freien Spiels. Etwas erfinden, auf der Suche nach dem Leben, in dem es verborgen ist."
Nicolas Humbert und Werner Penzel