Konzerte

Das Jahr 2012 wird ein besonderes Konzertjahr. Klassische Konzerte wechseln ab mit leisen, lyrischen Tönen, aber auch Jazz und Folklore der ungarischen Roma. Wir wünschen uns, auch im Sinne der Musiker, ein zahlreiches Publikum.

11.05. 19 Uhr Consortium ventorum
11.05. 19 Uhr

Consortium ventorum ist die Kammermusikvereinigung der Solobläser der Mecklenburgischen Staatskapelle Schwerin.
Seit mehr als 2 Jahrzehnten tritt das Quintett -  Michael Mehl (Flöte), Wolf-Markus Zschunke (Oboe), Hans Mathias Glassmann (Klarinette),  Holger Petzold (Fagott) und Christoph Moinian  (Horn) nicht nur solistisch in den
Kammer- und Sinfoniekonzerten der Staatskapelle auf, sondern hat sich als Ensemble mit der Darbietung der Musik des 18. Jahrhunderts auf historischen Instrumenten einen Namen gemacht.

Gastspiele führten sie nach Sachsen, Sachsen Anhalt, Nordrhein Westfalen, Schleswig Holstein und nach Polen.
In ihrem Konzert stellen sie mit zwei Komponisten des 18. Jahrhunderts - Franz Danzi und Giuseppe Cambini  sowie György Ligeti und Jacques Ibert aus dem 20. Jahrhundert, ein abgerundetes Bild der Blasquintettliteratur vor.

04.06. 20 Uhr Vollmond-Konzert: Duo Burstein / Legnani
4.6. 20 Uhr

Am Montag, 4. Juni 2012, 20 Uhr sind Ariana Burstein (Cello) & Roberto Legnani (Gitarre) in der Burg Klempenow zu Gast. Eintrittskarten gibt es an der Abendkasse ab 19.30 Uhr. Weitere Informationen, Ticket- und Platzreservierung: www.tourneebuero-cunningham.com und Tel. 07852/93 30 34.

Mit frischen Inspirationen hat das Weltklasse-Duo wieder ein neues, unverkennbares Programm gezaubert, das auf der Tournee 2012 präsentiert wird. Es beginnt mit keltisch-irischer Musik, die von Legenden und Mythen inspiriert ist. Energievolle Musik wechselt sich ab mit entspannender Ruhe oder beschwingter Heiterkeit; zuweilen birgt sie eine besonnene Melancholie, die von der Weite und Freiheit der Landschaften erzählt. Weitere Höhepunkte: „Nächte in Buenos Aires“ mit Milonga- und Tangomusik, die unter die Haut geht. Sie bedeutet mehr als nur Tänze: in faszinierender Vielfalt sind Zärtlichkeit, elegante Sinnlichkeit, Erotik und Sehnsüchte vertont. Auch Eigenkompositionen und Werke großer Komponisten werden aufgeführt, u. a. von Thomas Moore. Tárregas „Recuerdos de la Alhambra“ ist erstmals in der Version für Gitarre & Cello zu hören. Neben spanischer und orientalischer Musik bildet der „Gipsy Swing“ wieder ein besonderes Highlight. Das Konzertprogramm zeigt ein harmonisches Miteinander der Musikkulturen.

Burstein & Legnani bieten mit ihren kunstvollen und klassischen Arrangements eine phänomenale Klangwelt und ein unvergleichliches Konzertereignis: zwei Künstler mit Elan und einer Intensität, die in ihrem Temperament von imponierender Virtuosität sind. Sie haben die ungewöhnlich aparte Kombination Cello und Gitarre im Konzertleben mehr als ein Jahrzehnt lang prägend und kontinuierlich etabliert. Ariana Burstein überzeugt mit klassischen Werken ebenso wie mit dem Tanz ihrer lateinamerikanischen Heimat, dem Tango. Bravourös zeigt sie die enorme stilistische und emotionale Bandbreite des Cellos. Roberto Legnani hat sich während zahlreicher Tourneen im In- und Ausland einen Namen als „Magier der Gitarre“, als Gitarrenvirtuose und als „Meister des sauberen Tons“ erworben. Seine Erscheinung, Interpretationen und Kompositionen zeugen von einer charismatischen Künstlerpersönlichkeit.

10.6. Kinder musizieren für Kinder
10.6. 10 - 14 Uhr

Es ist es unser Anliegen, Kinder der Region einzuladen und ihr musikalisches Talent öffentlich zu machen.

Geplant ist ein Picknick auf mitgebrachten Decken, zu dem Familien ihren Korb mit Essen und Trinken mitbringen.

In Kooperation mit dem Familienmagazin "Stine & Malte"

14.6. 19 Uhr Stellmäcke & Nassler - Kalenderlieder
Kalenderlieder

Spielerisch wechselnd zwischen pointiertem Witz, Melancholie, Virtuosität und Wortuosität erzählen Stellmäcke und Nassler geschehene und ungeschehene Geschichten im Jahreslauf.

Konzertina, klassische Gitarre, Flöte, Geklapper, Geraschel und Geraffel sind die Zutaten aus Nasslers und Stellmäckes instrumentaler Gewürzsammlung - mit Stellmäckes Lyrik wird daraus ein heiter skuriller und gleichzeitig besinnlicher Konzertabend. Kalenderlieder - das ist Ohrenkino und Musik für die Augen!

www.pool-of-artists.de

www.stellmaecke.de

www.nassler.com

 

29.6. 19 Uhr Csókolom - Hungarian and Gipsy Fiddle Music

Die Gruppe Csókolom spielt Volksmusik aus Osteuropa mit dem Schwerpunkt auf jener der Ungarn und Roma Transsylvaniens. Es ist der Band wunderbarerweise von Anfang an gelungen, mit einer eigentlich traditionellen Besetzung (Gesang, Geigen und Kontrabass) einen ganz eigenen Sound zu erschaffen, was u.a. dem leidenschaftlichen und unkonventionellen Spiel der vier Musiker, den eigenwilligen Arrangements und der erdigen Stimme von Anti von Klewitz zu verdanken ist.

Dem Originalmaterial Respekt und Liebe zollend, würzt die Formation es gleichzeitig mit Konzepten und Elementen aus Jazz und Salsa- ein spezieller Cocktail, der Csókolom seit 1998 und dem Erscheinen der ersten CD beim Label Arhoolie/USA immer wieder begeisterte und lobende Kritiken der internationalen Musikpresse eintrug. Die lebendige und ansteckende Präsentation vermochte bislang fast ausnahmslos jedes Publikum von Australien bis Slowenien mitzureisen. 

04.07. 20 Uhr Titus Waldenfels

www.titus-waldenfels.de
www.myspace.com/eurofaelscher

TITUS WALDENFELS One-Man-Band
Bizarre Covers und eigene Instrumentals

TITUS WALDENFELS Gitarre, Violine, Steelguitar, Banjo, Ukulele, Bassmundharmonika, Basssynthesizer, Electric foot Titus Waldenfels stellt für sich schon ein kleines Ensemble dar, spielt er doch gleichzeitig verschiedene Saiteninstrumente, mit den Füssen einen Basssynthesizer, eigene Percussionskonstruktionen und dazu noch Bassmundharmonika. Damit erzeugt er unerhörte Klänge, die manchmal an die Klangcollagen Pascal Comelades, manchmal an den virtuosen David Lindley, aber auch an den Urgründer der one-man-band, Jesse Fuller, erinnern.

Kein Auftritt von Titus Waldenfels gleicht dem anderen. Genres wie Blues, Jazz oder Country klingen an, Texte und deren Inhalte spielen eine große Rolle, ebenso wie Improvisation und der Mut, eigene und teils neue Wege zu gehen. Der Zuhörerschaft wird keine Ware serviert, sondern sie ist herzlich eingeladen, an einem Prozess der musikalischen Entwicklung teilzunehmen, der ganz maßgeblich von direkter Verständigung zwischen Spieler und Hörer lebt. Musik als Theater für die Ohren und auch als Erinnerung daran, wie schön es ist, eigene Meinungen zu vertreten.

TITUS WALDENFELS, geboren 1969, aufgewachsen in Schwabing, München's einstigem Szeneviertel für Live Musik, studierte Germanistik und ist seit Anfang der 90er Jahre Musiker von Beruf. Er spielte mit den legendären Embryo, war zu hören mit Mal Waldron und arbeitete über zehn Jahre mit dem mittlerweile verstorbenen New Yorker Saxophonisten Monty Waters. In den 90ern bereiste er dabei vorallem die sich gerade öffnende Slowakei und Tschechien. Lange Zeit lernte er auch New Orleans Jazz mit Uli Wunner, Leroy Jones und Fat's Domino's Saxophonist Herbert Hardesty. Er war zu sehen auf namhaften Jazzfestivals (Bratislava, Almunecar, Ascona, Wendelstein), in großen Theatern (Opernhaus Cordoba, Marstalltheater München) und auf zahllosen Bühnen zwischen Wien, München, Berlin und Hamburg.

„Hey Titus, I'm your newest biggest fan! Mickey“ Mickey Raphael, Harmonica player of Willie Nelson's Band

„Klangreise durch alle Befindlichkeiten - Populäre Musik zu vermitteln bedeutet nicht auch zwangsläufig, sich dem ästhetischen wie anbiedernden Diktat des zeitgenössischen Pop anzupassen. Man kann schon populär klingen und zugleich auch kreativ sein. Jeder Song von Titus Waldenfels verströmt in den abenteuerlichen Weiten zwischen Pop und Jazz einen eigenen, unverwechselbaren Reiz und ergreift in seiner ungekünstelten Gradlinigkeit beinahe von jedem Hörer sofort Besitz.“
Jörg Konrad, Süddeutsche Zeitung FFB, 23.03.09

10. 08 19 Uhr Kammerphilharmonie Köln
Kammerphilharmonie Köln

weitere Informationen in Kürze

17. 8. 19 Uhr "Souvenirs - Geschichten in Tönen"
Oliver Jäger, spanische Gitarre

In seinem Soloprogramm „Souvenirs“ präsentiert Oliver Jaeger Eigenkompositionen; Geschichten, Fabeln und Fantasien in Tönen aus den Regionen, wo die spanische Gitarre in Kultur und Lebensgefühl verankert ist: Südeuropa, Latein-Amerika und Westafrika.

Aus dem Dreieck „Kultur–Mensch–Natur“ holt er seine Anregungen und musikalisch bewegt er sich zwischen Flamenco, Fado, Choro, Tango und klassischer Musik.

Zu seinem Programm schreibt der in Utrecht lebende Gitarrist:
Sie blättern durch Ihr Fotoalbum und Ihre Aufmerksamkeit bleibt an der einen oder anderen Abbildung hängen. Eine kleine Geschichte erwacht, vielleicht zufällig, doch ist sie erst mal in Ihr Bewusstsein gelangt, will sie sich so schnell nicht wieder verabschieden.

Solche Momente finde ich in meiner Musik – kleine Lächeln aus dem Setzkasten meiner Erinnerung. So enstehen musikalische Fantasien.

Die Natur und Ihre Schönheit, Reisen in fremde Länder, Kunst und Kultur anderer Menschen sowie Momente des Glücks, die man mit liebeswerten Freunden teilt, inspirieren mich. Es erwarten Sie Eigenkompositionen mit Einflüssen von Flamenco, Fado, Choro, Tango und klassischer Musik.

Ich lade Sie ein, Ihre Souvernirs mit mir zu teilen – wir haben sicher viele gemeinsame.

www.oliverjaeger.eu

14.09. 19 Uhr Axis Duo
14.09. 19 Uhr
Axis-Duo – Beata Seemann und Klaus Holsten

Lux aeterna
Das Axis-Duo verbindet in diesem Programm Musik von Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel und Improvisationen zu einem durchgängigen Bogen – vom Werden über die Reife zur Ernte, über Abschied und Transformation bis zum Ausblick in das ewige Licht.
Von Johann J.S. Bach erklingen Originalsätze für Flöte und Cembalo (BWV 1035), Bearbeitungen aus dem Violinwerk (BWV 1021), Teile der Partita D-dur für Cembalo solo (BWV 828) und eine Bachsche Bearbeitung eines Konzertsatzes von Allessandro Marcello. Zwei Bearbeitungen des Axis-Duos aus G.F. Händels spätem Oratorium Jephta beschließen den Bogen.
Die Improvisationen haben ein weites Spektrum von feiner Stille bis zu kraftvollen Rhythmen, vom Naturgeräusch bis zu transparenten und mächtigen Gongklängen. Wie ein Leitfaden leuchten darin zwei mittelalterliche Melodien auf (Lux aeterna, Ave nobilis).