Aktuelle Ausstellungen

Ausstellungen 2018

Bianka Marschall

Kurzer Traum

Collagen | Übermalungen

Ausstellung 7. April bis 13. Mai 2018 im Kabinett

Ausstellungseröffnung am Samstag, dem 07.04. um 16 Uhr.

Bianka Marschalls Arbeitsweise ist an den Collagen leicht ablesbar. Für sie haben  Papiere einen Wert, die haptisch interessant und grafisch anregend sind, aber formal in keinem Zusammenhang stehen. Daraus eine kompositorische Ordnung  erwachsen zu lassen, einer Bildstruktur aus dem scheinbaren Nichts zu einer Gültigkeit zu verhelfen, setzt klare, verinnerlichte Bezugspunkte voraus. Der eigentliche Antrieb aber ist der Lustgewinn am ordnenden Gedankenspiel, an der Beobachtung, was passiert, wenn sich die Einzelelemente auf der Fläche zu bewegen beginnen; sich drängen, verhaken und sich wieder voneinander entfernen und in langsam abflauender Bewegung ihren Platz finden. Ein Prozess mit frappierendem Ende, wenn jedes seine Rolle übernommen hat und seine Funktion auf der Fläche entfaltet, wenn aus dem Chaos ein Bild enstanden ist. Feine, einfühlsam gesetzte Farbfelder oder aktzentuierende grafische Zeichen unterstreichen elegant und mit sicherer Selbstverständlichkeit den spezifischen Charakter des Bildes.


Jeschkelanger

After Eight ( midlife crises grey chambers )

Installation

19. Mai bis 1. Juli 2018

Ausstellungseröffnung am 19.05. um 16 Uhr

Jeschkelanger | dwnstrs_chamber | 2018 | ca. 290x175x95 cm | erweiterte Skulptur (Stahl, Glas, Acrylglas, Keramik, Fell, Silikon, Toilettenpapier, Tapetenleim, Aquarellfarbe, Pigmente, Wachs, Latex)

Das Künstlerkollektiv Jeschkelanger wurde 2016 von der Malerin Anja Langer und der Installationskünstlerin Marie Jeschke gegründet. In ihrer gemeinsamen Arbeit verschmelzen ihre individuellen künstlerischen Standpunkte zu hybriden Glasobjekten und Glasmalereien. Durch ihr transparentes Ausgangsmaterial Glas hindurch begegnen sich Jeschke und Langer von beiden Seiten, immer wieder vergewissernd im Blick des anderen. So entsteht ein komplexes Werk, das sowohl von einer absurden antiästhetischen Materialwelt als auch von den drängenden Themen der jungen Künstlergeneration der digital natives erzählt.


Constanze Kratzsch

Behind the time

Photo | Object | Video

07. Juli - 12. August

Die Ausstellungseröffnung findet am 07.07. um 16 Uhr statt.

Constanze Kratzsch, 1984 auf der Insel Rügen geboren und aufgewachsen, führte das Unbekannte nach Berlin. Ausgebildet bei Dr. Christiane Stahl, Dozentin Eva Maria Ocherbauer an der Neuen Schule für Fotografie, bei Dozentin Linn Schröder an der Ostkreuz Schule für Fotografie und in der Meisterklasse Maix Mayer (Sommerakademie Venedig) vermitteln ihre Arbeiten die Vanitas in visuell poetischer Weise. Sie schafft eine Kombination aus Alt und Neu. Ihre Bildersprache ist surreal, teilweise Pop Art und Dada bewegt. Sie kreiert eine Welt, in der sie Vergangenes, das Jetzt und Zukünftiges visualisiert.


Eva Niemann

Malerei | Klangobjekte | Zeichnungen

18.08. - 16.09.

Ausstellungseröffnung am 18.8. um 16 Uhr

Einführung: Dr. Anita Kühnel, Musik: Roland Komitow, Saxophon

Eva Niemann | o.T. | 2013 | Eitempera auf Leinwand | 54 x 60 cm

Die in Berlin lebende Malerin Eva Niemann arbeitet hauptsächlich mit Eitempera. Sie baut in ihrer oft großformatigen Farbfeldmalerei mit einem kraftvollen Duktus in vielen Schichtungen eine blockhaft-bewegte Farbarchitektur auf. Beginnend mit einem spezifischen Klang im Kopf, entwickelt sie Farbzusammenhänge und Kontraste, die über das Visuelle hinaus von synästhetischen Assoziationen ausgehen.

Seit langem geht sie auch den umgekehrten Weg und arbeitet parallel an Klangobjekten, die Verbindungen zwischen Hören, Tasten und Gesichtssinn ansprechen. In der Ausstellung auf Burg Klempenow sind beide Werkbereiche erstmals in einem umfangreicheren Zusammenspiel zu sehen.


Lasse Pook

Die Vögel zwitschern auf den Bäumen

Malerei

15. September - 21. Oktober

nur im Westflügel

Ausstellungseröffnung am 15.9. um 16 Uhr

o.T. | 2018 | Öl auf Leinwand | 100 x 80 cm

Lasse Pook ist Student der Malerei an der Kunsthochschule Halle, Burg Giebichenstein. Der Garten – ein Stück Freiheit in der Stadt. Regen, Kälte, Morgentau.- Erlebtes wird direkt und unbekümmert weitergetragen. Zur Erinnerung genügen Andeutungen, Lust an der Farbe und Freude an der Bewegung - der Zufall bekommt seine Chance und die Fantasie Anstoß, offenes mit eigenem zu füllen.

Sechzehn kleine Bilder bezeugen den Spaß am Spiel mit bildnerischen Mitteln, anregend und bezaubernd.

Warme Töne versammeln fein abgestimmte Farbfelder auf der Grundfläche. Als Widerpart vollführt der Pinsel einen furiosen Tanz, ins Bild herein und wieder hinaus, mitreißend, ausufernd und voller Energie, Räume ausschreitend. Jetzt sind es innere Realitäten, die bildhaft werden.

Kompositionen, ruhig auf sich selbst bezogen, tiefe, samtene Farbklänge versammelnd, beschließen vorerst den Reigen neuer Bilder von Lasse Pook.