Christin Wilcken

Äußere Umstände

 

Arbeiten auf Papier

Christin Wilcken

26.3. - 24.4.2016

Christin Wilcken hat Kommunikationswissenschaften studiert und 2017 ihr Kunststudium am Caspar-David-Friedrich-Institut der Universität Greifswald abgeschlossen. Seit dem ist sie mit 12 Förderpreisen und Stipendien bedacht worden, was ihr das zeitweilige Arbeiten in neuen Bezugsrahmen, auch in größeren Ateliers ermöglichte und infolge nicht nur größere Aufmerksamkeit, sondern Einladungen zu wichtigen Ausstellungen einbrachte. In Handzeichnungen und Objekten formuliert sie ihr poetisches Verhältnis zu Natur und Landschaft. Ihre Heimat ist Mecklenburg und die Themen, die in ihren Werkfolgen aufscheinen, vielfach variert werden und schließlich auch ineinander übergehen sind bezeichnet z.B. mit MEER | EINSIEDEL | WÄLDER | UNTER BÄUMEN | DÄMMERUNG | NACHT | ZOOM | SCHEIN | BODENLOSE GEGEND. Diese Begriffe rufen ganz bestimmte Assoziationsebenen in uns auf und auch die Art, sich mit ganz wenigen, vergleichsweise bescheidenen Mitteln auszudrücken, ist nicht fremd, sondern aus verträumten Stunden der Kindheit vertraut. Melancholie schwingt mit. Es zeigt sich, wie die vermeintlich aus der Geschichte ausgestiegene zeitgenössische Kunst durchaus mit der Gedanken-, Gefühls- und Bildwelt der Altvorderen verwoben ist und über das einzigartige Werk hinaus Zusammenhänge entdeckt werden können.