Gabriele Schulz

...in das lautlose Wasser geworfen

Malerei | Handzeichnungen

26.4. - 31.5.

Gabriele Schulz wurde 1949 in Wittstock geboren. Sie studierte an der Hochschule für Bildende Künste Dresden bei den Professoren Kettner, Eisel und Mroczynski. Die Freundschaft zu dem Maler Curt Querner war für sie von richtungsweisender Bedeutung. Gabriele Schulz lebt und arbeitet in Roga und Neubrandenburg. In den Jahren 1992 bis 1995 war sie Dozentin und Leiterin des Zeicheninstituts der Universität Tübingen. Ihre Werke befinden sich in Privatsammlungen in Dänemark, den USA, der Schweiz und in Deutschland sowie in öffentlichen Sammlungen, z.B. in der Kunstsammlung Neubrandenburg, der Sammlung des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte, des Landes Mecklenburg Vorpommern, der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz, der Stadt Heide, der Galerie Junge Kunst Frankfurt/Oder, der Kunstsammlung Gladsaxe/Kopenhagen, des Stadtmuseums Tübingen und der Grafischen Sammlung der Eberhard Karls Universität Tübingen.

Die Ausstellung umfasst Arbeiten aus drei Jahrzehnten. Auftakt und Endpunkt sind Selbstporträts, denn in langen Jahren fast täglicher Selbstvergewisserung bilden sie einen originären Teil des Werkes von Gabriele Schulz. Sie selbst sagt: “Malen bedeutet Leben.“ In klassischer Aufgabenstellung von Porträt, Landschaft und Stillleben erarbeitet sich die Künstlerin Stabilität und innere Freiheit. Jedes Bild kann als Seismograf ihrer eigenen Verfasstheit begriffen werden. Expressive Porträts, ferne und vertraute Landschaften, Weiden mit aufscheinender Wesenhaftigkeit, die man zwischen Porträt und Stillleben ansiedeln möchte und überaus zarte Aktzeichnungen bestimmen die Auswahl, wobei das Gesamtschaffen der Künstlerin keineswegs gespiegelt wird. Es werden Einblicke in spezifische Arbeitsbereiche eröffnet.


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