Kristine Kautz

geschöpft - kaschiert - bedruckt

Malerei | Installation | Skulptur

7.6. - 12.7.

Die Ausstellung von Kristine Kautz zeigt den freien, ungebundenen Umgang mit dem Werkstoff Papier als künstlerisches Medium. Das ursprüngliche Handwerk der Papierherstellung aus den unterschiedlichsten Pflanzenfasern oder Hardern mit den Etappen Herstellen der Pulpe, Schöpfen, Gautschen und Trocknen ist Grundlage gleichzeitig anstrengender, spannender Arbeitsprozess vor der Ausführung der eigentlichen künstlerischen Idee und in seinem Verlauf dieser untergeordnet. Die Dichte, die Oberflächenstruktur und die haptische Wirkung der Fasermasse machen ihre Sinnlichkeit aus, deren Entfaltung Kristine Kautz in thematisch sehr unterschiedlichen Werkgruppen vorantreibt. Die große Spannweite technischer Möglichkeiten liegen zwischen den durchscheinenden Werken aus Kozo (Maulbeerbaumfasern) und einem aus mehreren Schichten gedrehter Papierbahnen gefertigtes Möbel.
Die 1944 in Halle geborene Kristine Kautz lebt heute in Mecklenburg -Vorpommern und hat in Wrangelsburg eine Papiermanufaktur und eine Holzdruckbuchstabenwerkstatt aufgebaut. Sie ist Mitglied des Künstlerbundes M/V und der International Association of Hand Paper Markes and Paper Artists. Über mehr als zehn Jahre hat sie internationale Workshops zum Thema Fazination Papier und experimentelle Mode iniziiert. Ein Stipendium des Landes M/V führte sie nach Litauen. Es folgten weitere Studienreisen nach Nordafrika und Asien.

Die Ausstellungseröffnung findet am 6.6.2015 um 16 Uhr statt

Einführung: Sibylle Leifer, Malerin
Musik: Sophia Warczak, Harfenistin

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