Kirche

Kontakt

„Förderverein zur Sanierung der Fachwerkkirche Klempenow“

über Odette Scholz,
Dorfstr. 27,
17089 Breest,
Tel. 03965-210731 (AB)
e-mail : kirche-klempenow[at]web.de

Evangelisches Pfarramt Golchen

Tel. 03965-210248 (AB)

 

Im Jahre 1492 wird eine Kapelle in der Vorburg von Weißen-Klempenow (damalige Bezeichnung des heutigen Klempenow) erwähnt.
Wie die damalige Kapelle aussah und ab wann sie nicht mehr existierte, ist nicht bekannt. Klar ist jedoch, laut einer Chronik (1934) von W. Witt, dass bereits 1570 ein Neubau geplant war. Dendrochronologische Untersuchungen ergaben, dass das jetzige Kirchengebäude im Jahre 1690 erbaut wurde.

Die Schließung von zwei Fensteröffnungen an der Ostseite wurde durch den Umbau der Kanzel im Jahre 1780 notwendig und der Anbau des Windfanges an der Südseite erfolgte 1825. Laut Aufzeichnungen in verschiedenen Archivunterlagen sind an dem Fachwerkgebäude, wahrscheinlich auch durch den moorigen Untergrund und durch die Witterungseinflüssen bedingt, bereits seit 1720 viele Reparaturarbeiten notwendig.
Die heute noch im Kirchenturm existierende Glocke wurde im Jahre 1610 gegossen und durfte in gewissen Zeiträumen (z.B. 1866) auf Grund der schadhaft gewordenen Holzbauteile im Turm nicht mehr bewegt werden.
Nachdem am Heiligabend 1989, bedingt durch den schlechten baulichen Zustand der Fachwerkkirche in Klempenow, der vorerst letzte Gottesdienst gefeiert wurde und das Gebäude am 26.06.1995 baupolizeilich gesperrt wurde, gründete sich im Dezember 1995 der „Förderverein zur Sanierung der Fachwerkkirche Klempenow“.
Die Sanierung, gefördert durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, das Landesamt für Denkmalpflege M-V, den Landkreis Demmin, die Ortsgemeinde Breest und viele private Spender, konnte 1997 – 2000 erfolgen.

Am 9.Juli 2000 wurde unsere Fachwerkkirche wieder eingeweiht und ihr Anblick erfreut viele Besucher.
Seit Sommer 2007 werden die regelmäßig stattfindenden Gottesdienste und kulturellen Veranstaltungen, wie z.B. Gemeinsames Liedersingen u.a., auf einer Truhenorgel musikalisch begleitet. Diese Orgel ist das Meisterstück des Orgelbauers M. Beckmann aus Friesack (Havelland).