Konzerte

Burg Musik Klempenow

Bereits im letzten Jahr gab es eine Reihe klassischer Konzerte und  moderner Musik unter dem Dach der Burg. In dieser Saison bereichern wir dieses Profil durch den Wechsel von Klassik- und Folkkonzerten. Wir haben Musiker aus der Region und solche aus weiterer Ferne auf unsere schöne Burg geladen, um zu musizieren.
Unser Ziel ist es, die Burg zu einem neuen Klangraum werden zu lassen und wir heissen jedeN neuen und alten Musikliebhaber recht herzlich Willkommen. An acht  Abenden können sie sich auf ein exzellentes Musikerlebniss freuen.

Eintrittskarten für die Konzertreihe "Burg Musik Klempenow" können sie entweder in unserem Burgbüro telefonisch vorbestellen, in den Tourist-informationen der Städte Neubrandenburg und Greifswald oder direkt an der Abendkasse kaufen.

Familien ermöglichen wir einen gemeinsamen Abend, denn Kinder unter 12 Jahren zahlen keinen Eintritt.
Jeder 22ten Gast an der Abendkasse erhält eine Freikarte und darf kostenlos in der ersten Reihe mithören und sehen.

Sagen sie es gerne weiter: Auf Burg Klempenow gibt es Musik in besonderer Atmosphäre!
Wir freuen uns auf ihren Besuch.

03.05. 19:30 Uhr Nonett
03.05.
19:30 Uhr
Nonett

Das Nonett der hmt (Hochschule für Musik und Theater) hat sich im Frühjahr 2011 zusammengefunden, blickt aber auf eine lange Tradition zurück. Bereits 1961 wurde in Rostock von Mitgliedern der Norddeutschen Philharmonie das "Rostocker Nonett" gegründet. Dieses Ensemble hatte sich nach einigen Jahren einen Ruf erarbeitet, der viele Gastspiele in mehreren Ländern Europas ermöglichte.
Professor Weidlich, der die Gründung des neuen Nonetts der hmt angeregt hat, war selbst 15 Jahre Mitglied des "Rostocker Nonetts".

Die einzigartige Besetzung von vier Streichern und fünf Bläsern (Violine, Viola, Violoncello, Kontrabass, Flöte, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott) lässt eine abwechslungsreiche, farbige und kontrastreiche Musizierweise zu.

Ihr Debüt gab das Nonett der hmt beim Eröffnungskonzert des hmt-Kammermusikfestivals "Bohème" 2011 und bei "NDR Kultur Start - Junge Künstler". Ihr erstes eigenes Konzert fand am 23. Juni 2011 im Katharinensaal der Rostocker Hochschule statt. Seitdem folgten zahlreiche Konzerte, u.a. in Ilow sowie im Dom und im Schloss in Stettin.

Das Repertoire des Ensembles umfasst u.a. das Nonett von Ludwig Spohr, das Nonett von Bohuslav Martinu und eine Bearbeitung der Bläserserenade op. 44 von Antonín Dvorák.

10.05. 19:30 Uhr Liaisong XL - Überlebenslieder
Freitag, 10.05. 19:30 Uhr
Liaisong XL - Überlebenslieder

Ein deutschsprachiges Edeltrio – für eine Band recht klein, aber echt (und) großartig. Das sind auch nicht irgendwelche Lieder. LIAISONG lebt am Meer, weshalb ihnen TIEFGANG ein Bedürfnis ist. LIAISONG - ein Liederverhältnis der besonderen Art.

DUNJA AVERDUNG - Gesang JÖRG NASSLER - Holzgitarren CHRISTOPH KECK- Campingschlagzeug

„...Ihre Vorbilder Bonnie Raitt, James Taylor, Tracy Chapman, Bob Dylan oder Joni Mitchell hätten allen Grund, stolz zu sein... stilistisch aber steht LIAISONG XL längst auf eigenen Füßen.“

Über das Leben geht es in ihren deutschen Texten – von himmelhoch bis Absturz. Der Sängerin Dunja Averdung mit ihrer unglaublich intensiven, emotionalen Stimme wurden sie von den Textern Andreas Hähle und Stellmäcke auf den Leib geschrieben. Getragen von Nasslers paßgenauen Kompositionen und spritzigen Arrangements machen sie die Konzerte zu einem sehr emotionalen Erlebnis mit Suchtpotential. Rock’n Roll & Gänsehaut... Seit 2012 macht der wundervolle Schlagzeuger Christoph Keck - und der heißt nicht nur so, LIAISONG zum Edeltrio.

23.05. 19:30 Uhr Titus Waldenfels & Michael Reiserer
23.05.
19:30 Uhr
Titus Waldenfels & Michael Reiserer

www.titus-waldenfels.de

TITUS WALDENFELS BAND
Western Swing, Blues & Bizarre Covers

TITUS WALDENFELS Gitarre, Strohvioline, Steelguitar, Banjo, Bassmundharmonika, Stylophone, Foot Bass
MICHAEL REISERER Schlagzeug, Akkordeon, Gesang, Singende Säge

Jazz, Blues & Rock'n Roll in einer unvorhersehbaren Mischung von dem virtuosen Gitarristen und Geiger aus München, der gleichzeitig Bassgitarre mit dem Fuss spielt und seit 20 Jahren on the road ist.

Im Verlauf langer Jahre entwickelte sich die Musik von Titus Waldenfels und seinen verschiedenen Besetzungen zu einem durchaus eigenständigen Stil. Es sind Einflüsse jedweder Weise zu hören und sehen, die sich aber zu einem neuen Ganzen vermischen. Da wäre Blues sowohl im elektrischen Stil, wie er in Waldenfels Heimatstadt München von einem seiner ersten Vorbilder, Nick Woodland, gespielt wird, als auch der traditionellen, dem Mississipi-Delta entstammenden Art.
Da wäre Jazz, wie ihn der langjährige Duo-Partner von Waldenfels, Monty Waters, aus New York mitgebracht hat als auch New Orleans Jazz, kennengelernt durch das Spiel mit dem Freisinger Saxophonvirtuosen Uli Wunner, dem legendären Trompeter aus Louisiana, Leroy Jones, und Fats Domino's Saxophonisten Herbert Hardesty. Unzählige Auftritte mit dem seit bald 50 Jahren existierenden Münchner Kollektiv Embryo erweitern kontinuierlich den Horizont und führten zu Konzerten mit Billie Holiday's Pianisten Mal Waldron und dem Karnataka Ensemble of Percussion. Mindestens so wichtig wie die Einflüsse aus Übersee sind die Begegnungen mit den eigenen Stars. Eine wochenlange Serie von szenischen Liederabenden mit dem Repertoire der unvergesslichen Schwabinger Gisela, oft in ihrer Anwesenheit, produziert im Münchner Lustspielhaus, hinterließ ebenso markante Spuren wie das Erforschen der Berliner Lieder der 20er Jahre.
Regelmäßig finden Liederabende mit Veronika von Quast statt.
Viele Reisen nach Wien und zahllose Auftritte von Titus Waldenfels in und mit der dortigen Szene lassen München für ihn etwas farblos erscheinen, zeigen aber auch, wie nützlich es ist, eine Stadt ohne allzu starke Sogwirkung als Ausgangspunkt zu haben, um von dort aus Abstecher in alle Richtungen zu unternehmen: Auftritte in Nord- und Ostdeutschland, im Ruhrgebiet, in Berlin, an der Ostseeküste, in Tschechien, der Slowakei und Polen...
Am entscheidensten ist aber natürlich das Ergebnis: Langjährige Zusammenarbeit mit ähnlich gesinnten Kollegen wie Michael Reiserer, Peter Krämer, Lucie Cerveny, Marco Piludu, Robert Richter, Florian Burgmayr und vielen anderen lässt einen Pool von Musikern entstehen, aus den Konzertmitschnitten dieser Unternehmungen ist ein Paket von momentan fast 70 CDs entstanden, selbst vertrieben durch Unkraut Rekords. Selbst geschrieben ist inzwischen auch ein guter Teil des Repertoires. Selbst konzipiert ist die Idee, Vituosität zwar zu pflegen, aber oft auch beiseite zu legen und mehrere Instrumente einfach, aber simultan zu spielen, um die Klangideen von Soundkünstlern wie Tom Waits oder Pascal Comelade in kleinen Besetzungen aufzugreifen.
Und weil eine Reise nach Austin, Texas Titus Waldenfels unmissverständlich klarmachte, dass man vieles lernen kann, aber das Ergebnis seiner Bestrebungen letzen Endes doch aus der eigenen Person kommen muss:
'Rein ist nichts an unserer Musik, sie kann nur eine Mischung sein.'

„Hey Titus, I'm your newest biggest fan! Mickey“ Mickey Raphael, Harmonica player of Willie Nelson's Band

„Klangreise durch alle Befindlichkeiten - Populäre Musik zu vermitteln bedeutet nicht auch zwangsläufig, sich dem ästhetischen wie anbiedernden Diktat des zeitgenössischen Pop anzupassen. Man kann schon populär klingen und zugleich auch kreativ sein. Jeder Song von Titus Waldenfels verströmt in den abenteuerlichen Weiten zwischen Pop und Jazz einen eigenen, unverwechselbaren Reiz und ergreift in seiner ungekünstelten Gradlinigkeit beinahe von jedem Hörer sofort Besitz.“ Jörg Konrad, Süddeutsche Zeitung FFB, 23.03.09

07.06. 19:30 Uhr Consortium Ventorum
Fr 07.06.
19:30 Uhr
Consortium Ventorum

 

Consortium ventorum ist die Kammermusikvereinigung der Solobläser der Mecklenburgischen Staatskapelle Schwerin.

Seit mehr als 2 Jahrzehnten tritt das Quintett -  Michael Mehl (Flöte), Wolf-Markus Zschunke (Oboe), Hans Mathias Glassmann (Klarinette), Holger Petzold (Fagott) und Christoph Moinian (Horn) nicht nur solistisch in den Kammer- und Sinfoniekonzerten der Staatskapelle auf, sondern hat sich als Ensemble mit der Darbietung der Musik des 18. Jahrhunderts und auch mit modernen Kompositionen einen Namen gemacht.

In ihrem zweiten Konzert auf Burg Klempenow bringen sie neben ihrem Haus- und Hofkomponisiteur Franz Danzi, Malcolm Arnold (1921 – 2006), einen englischen Komponisten unserer Zeit sowie Johann Strauß zu Gehör.

Ein rundes Programm bei dem wir wieder erleben dürfen, wie die Begeisterung die Musiker auf das Publikum übergeht. 

 

05.07. 19:30 Uhr Duo Fado Instrumental
Guitarradas & Variações

– instrumentaler Fado und portugiesische Gitarrenmusik

Jan Dijker (NL) - portugiesische Gitarre,
Oliver Jaeger (D) - spanische Gitarre, Bandoneon

 

Der Niederländer Jan Dijker (portugiesische Gitarre) und der Deutsche Oliver Jaeger (spanische Gitarre und Bandoneon) präsentieren ein rein instrumentales Programm rund um den portugiesischen Fado.

Fado klingt wie in Töne gesetzte Gefühle, ein Spaziergang durch die Seelenlandschaft, ein wenig verträumt, nostalgisch, aber auch sehr lebendig und spritzig.

Obwohl Fado außerhalb Portugals vor allem von Fadoliedern bekannt ist, kennt man in Portugal selbst auch eine reiche Tradition ohne Gesang. Welch wichtige Rolle hierbei das typische Instrument, die “Portugiesische Gitarre” spielt, zeigt sich insbesondere in instrumentalen Kompositionen und Improvisationen, sogenannten “Guitarradas” und “Variações”.

Jan Dijker und Oliver Jaeger erweisen dieser Tradition ihre Ehre - auf eigene und zeitgemäße Art. Dazu inspirieren ließen sie sich vom Vorbild Carlos Paredes, dem international bekannten Großmeister auf der portugiesischen Gitarre. Er ging einen eigenständigen musikalischen Weg mit offenem Blick gegenüber anderen Musikrichtungen außerhalb der Tradition.

Auf ihrer eigenen musikalischen Entdeckungsreise schöpfen sie aus original portugiesischen Quellen von den 30er Jahren bis heute. Große Namen der Instrumentaltradition auf der portugiesischen Gitarre passieren Revue – “Armandinho” aus der 30ern und Paredes seit den 60ern. Ausserdem umfasst das Programm instrumentale Bearbeitungen von Fadoliedern, sowie seelenverwandte Musik aus Brasilien oder Venezuela.

Vor diesem Hintergrund komponieren sie selbst wunderschöne, eigene Stücke in Stil und Atmosphäre passend zum Programm. Auch hier verschmilzt der perlende Ton der portugiesischen Gitarre wie selbstverständlich mit dem warmen Klang der spanischen Gitarre. Und schließlich moderiert Oliver Jaeger mit kurzen Erzählungen einfühlsam durch das Programm.

Oliver Jäger war im Sommer 2012 schon auf der Burg mit seinem Soloprogramm "Souveniers"

Weitere Informationen und Musikbespiele bei:

www.jan-oliver.nl/index1.html

13.07. ab 14 Uhr open air Transit-Festival
13.07.
ab 14 Uhr
open air Transit-Festival

Wir feiern das 1. Transit-Festival Open-Air. Mit dabei sind bisher KRACH (Rock, Pop, Ska, Punk, Jazz und Reggae aus Greifswald), ROY DE ROY (slowenischer Polkapunkrock aus Wien), STORMBIRDS (Pirate-Bluesrock), RIDER'S CONNECTION (Beatbox, Blues, Reaggae), THE HINKING SINKING LADIES (Piratenwalzer) und PAUL KAMP (Singer-Songwriter).  

Musik, Campen, Baden und fantastische (vegetarische) Verpflegung und Getränke zu moderaten Preisen.
Die Feier wird nachts tanzend, überdacht und am Feuer weitergehen.

Infos und Karten: www.transit-festival.de oder 03965-211331 oder vor Ort.

Je nach Wetterlage, drinnen oder draußen... Wir freuen uns auf den Sommer...

Einlass: 12 Uhr, Beginn 14 Uhr

mehr Informationen auf www.transit-festival.de

02.08. 19:30 Uhr Celarda
02.08.
19:30 Uhr
Celarda - keltisch inspririerte Musik

„Und so sangen sie und aus dem Klang wurde die Welt …“

Nach einem Mythos entstand die Welt durch Gesang und Klänge, die sich miteinander verwoben und Wirklichkeit wurden. Musik kann – wenn sie aus dem Herzen kommt – lebendige Bilder entstehen lassen und den Zuhörer mitnehmen auf eine Reise in eine musikalische Welt, die sich nicht zuletzt auch aus den persönlichen Erfahrungen und Empfindungen der Musiker speist.

Die Musik von Celarda hat ihre Wurzeln im keltischen Kulturkreis, in dem auch heute noch viel unverfälschtes und ursprüngliches Erbe verborgen liegt, das nur darauf wartet, entdeckt zu werden. Die Band hat sich nicht nur viele Jahre mit keltischer Musik beschäftigt, sie hat auch wiederholt Irland, Schottland und Wales bereist, um mit den dort lebenden Menschen zu reden und mit den Musikern zu musizieren, um Märchen vom „Stillen Volk“ und der „Anderswelt“ zu sammeln und sich auf die Suche nach Mythen und inspirierenden Orten zu machen, um heimzukehren mit Bildern keltischer Landschaften, in denen sanftes Grün mit steilen Klippen wechselt, Erinnerungen an Regenbögen oder an den Nebel, der über dem Moor hängt, mit dem Klang von Meer, Wind und Regen im Ohr ...

All dies bildet den reichen Fundus für die Musik von Celarda, in deren überwiegend eigenen Kompositionen und Arrangements sich keltische und klassische Einflüsse mit Themen und Texten und Klangbildern der heutigen Zeit verflechten – eine gelungene Mischung aus Tradition und Moderne.

Dabei greift Celarda nicht nur auf eine Vielfalt von Instrumenten (Gitarre, Akkordeon, Cello, Geige, und diverse Flöten) zurück, sondern setzt auch die einzelnen Stimmen in vielfältiger Art und Weise ein. Was an Geschichten, Anekdoten und Wissenswertem mit den Stücken verbunden ist, fügt sich so selbstverständlich in das Programm ein, dass am Ende eine facettenreiche Klang- und Erlebniswelt entsteht, die vor allem durch musikalische Qualität und die ehrliche und ansteckende Begeisterung der Musiker Aufmerksamkeit auf sich zieht.

Besetzung:
Katharina Liborius: Gesang, Geige, Querflöte, Whistles
Marco Schmidt: Gesang, Akkordeon, Gitarre, Bodhran
Lisa Eberhardt: Gesang, Cello

Weitere Infos und Hörbeispiele www.celarda.de

16.08. 19:30 Uhr Kammerphilharmonie Köln
Kammerphilharmonie Köln

Werke von Vivaldi, Mozart, Paganini, Monti

30.08. 19:30 Uhr Henri Stabel
Henri Stabel

weitere Informationen ...

13.09. 19 Uhr Axis Duo
Fr 13.09.
19:30 Uhr
Axis-Duo – Beata Seemann und Klaus Holsten

In dem Programm ”Fließende Zeit” des Axis-Duos sind Kompositionen aus vier Jahrhunderten mit Improvisationen zu einem neuen Ganzen verschmolzen - feine Stille und kraftvolle Klänge, dramatische Dichte und liebliche Melodik, Unerhörtes und Klassisches.

Fließende Zeit ist eine Geschichte über den Fluss des Lebens. Der inhaltliche Bogen folgt einer Dramaturgie, wie sie das Leben und die Erfahrungen eines jeden Menschen schreiben: große Themen, Zyklen von Liebe, Freundschaft, Trauer, Trennung, Tod und Verwandlung. Musik über das Wasser als Symbol für das lebensspendende Element durchzieht das Geschehen. Der gleichzeitige Blick in Vergangenheit und Gegenwart öffnet einen weiten Raum für das, was im Fluss der Geschichte die Menschen an Gleichem verbindet - fließende Zeit.

mehr Informationen www.axis-duo.de

Hörbeispiel:

www.axis-duo.de/shop/view/8/CD_quot_Fliessende_Zeit_quot.html.