Sanierung

Der Verein Kultur-Transit-96 e.V. betreibt die Burg Klempenow mit viel ehrenamtlichem Einsatz. Seit Beginn der Sanierung 1991 sind viele Teile der Burg gerettet und nutzbar gemacht worden, z.B.

  • der Nordflügel mit dem Turm
  • der Burgsaal im Nordflügel, der als Galerie und Konzertraum genutzt wird
  • das Café
  • die Wirtschaftsgebäude mit Küche und Toiletten
  • der Burghof mit dem Brunnen
  • Teile der Wehrmauer
  • ein ehemaliger Stall direkt an der Tollense
  • der Südflügel im Erdgeschoss
  • der Westflügel mit Besucherempfang sowie Ausstellungs- und Seminarraum im Obergeschoss

Die Sanierungsarbeiten an Süd- und Westflügel der Burg laufen seit einigen Jahren.

Es zeichnet sich ab, dass die gesamte Burganlage allein mit Förderung durch die Denkmalpflege nicht wird ausgebaut werden können. Hier braucht es viel Engagement, Phantasie und Unterstützung, die uns von jeder Seite willkommen ist.

Erst wenn alle Teile der Burg ganzjährig sinnvoll genutzt werden können, scheint ein wirtschaftliches Überleben der Burg möglich. Bis dahin müssen wir, wie viele andere Projekte auch, bei immer unsicherer werdenden Fördermöglichkeiten mit bangem Blick in die Zukunft der Burg schauen.

Westliche Außenmauer - Zustand seit ca. 1960

Der hier sichtbare Anbau existierte seit ca. 1960 und enthielt eine Toilette, Dusche, Abstellraum und einen Ausgang zum damaligen Garten.

Zur Wiederherstellung der historischen Ansicht soll er abgerissen werden.

Aktuelles Baugeschehen September 2015

Derzeit sanieren wir gerade die Außenfassade des Westflügels. Der letzte Anbau aus der Nachkriegszeit wird abgerissen und der Wand wird wieder ein historisches Aussehen verliehen.

In der Südmauer und den Kellergewölben werden Risse gefüllt und stabilisiert.

Positiver Nebeneffekt ist, das im Vorraum zum Vereinsbüro endlich die alte Styropordecke verschwindet und ein wunderschöner Gewölbebogen zum Vorschein kommt.

Die Maßnahme wird gefördert von LEADER und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

Baugeschehen

(Fast) Fertig

Was lange währt, wird endlich gut. Die Baumaßnahme ist fast abgeschlossen, das neue Fenster gegenüber der Bürotür ist drin, die Außenklappe vor der freigelegten Kelleröffnung ist da.

Als kleines Highlight wurde eine Nische freigelegt, in der Herr Mikola (ehemaliger Bewohner der Burg) seine Familie und Arbeit für die Nachwelt erhalten hat.

Das vorspringende Mauerwerk unten links verbirgt noch den Ansatz der Rundung des ehemaligen Turms. Hier werden wir in einer nächsten Baumaßnahme wieder beginnen.